Venture Capital made in Würzburg – mit VC-Professor Axel Winkelmann
Shownotes
Der Zusammenschluss von 14Leafs, der Mainfranken Sparkasse und der Würzburger Julius-Maximilians-Universität ist ein dezentraler Gegenentwurf zur zentralisierten WIN-Initiative aus Berlin. Wir sprechen mit einem der Macher über das Projekt und welche Einhörner künftig aus dem Frankenland kommen könnten.
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Musik: High Rollers Club (Reaktor Productions, Premiumbeat.com)
Transkript anzeigen
00:00:17: Hallo, herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Beyond Billions.
00:00:20: Der Private Markets-Podcast der Börsenzeitung.
00:00:23: Ich bin Philipp Habtank, Reporter bei der Bösenzeitungen und es gibt da eine Frage die mich wirklich umtreibt schon länger und wer im Podcast regeln will, weiß das.
00:00:34: Die Frage ist wie schaffen wir es ein funktionierendes Growth Ökosystem in Deutschland zu bauen so dass wir aus unseren Universitäten diese vielen guten Ideen, in der Forschung, wie kriegen wir die in coole Startups überführt?
00:00:50: Die dann auch in Deutschland besseren und leichteren Zugang zu mehr Frühphasen.
00:00:54: Und auch Wachstumskapital bekommen so dass sie dann bestenfalls hier bei uns auch irgendwann an die Börse gehen und eben nicht vorher schon in den USA abwandern?
00:01:03: politisch tut sich in diesem Thema ja gerade eine ganze Menge.
00:01:07: es gibt sehr viele Bemühungen Beispielsweise die Win-Initiative.
00:01:11: Da versucht man vielen einzelnen Projekten, so einen übergeordneten Rahmen zu geben.
00:01:16: So stehen gerade deutschlandweit mehrere sogenannte Startup-Factories wo sich Forschung, Investoren und Unternehmen zusammenschließen um eben regionale Startupszene zu fördern.
00:01:27: Das Unternehmertum in München wird da immer gern als Leuchtturm oder Vorbild genannt wenn es darum geht solche regionalen Hubs zu bauen.
00:01:34: aber das ist ja alles ziemlich zentralisiert.
00:01:37: Es gibt auch so kleine regionale davon losgekoppelte Projekte.
00:01:42: Dann steht zum Beispiel gerade ein sehr spannendes in Würzburg, wo sich die Julius Maximilians Universität ... Die lokale Sparkasse Meinfranken-Würzburg und das finde ich ganz interessant der ebenfalls dort ansässige VC slash Pride Equity Investor Stella Wendt bzw.
00:02:00: dessen Ableger Fortin Leafs, die haben sich zusammengetan um eben in der Region was zu fördern.
00:02:05: und so kommt es, dass ich jetzt heute zum ersten mal einen Professor Doktor bei mir im Podcast ankündigen kann.
00:02:11: Nämlich Prof.
00:02:12: Dr.
00:02:12: Axel Winklmann.
00:02:13: er ist Professor an der Julius Maximilians Universität aber eben auch Partner bei dem Finanzinvestor.
00:02:20: und deswegen sage ich Axel herzlich willkommen podcast.
00:02:23: schön das du mir zugeschaltet bist.
00:02:25: ja vielen herzlichen dank.
00:02:26: also das gute ist jetzt dass man nur audio sieht dann sieht man meinen hybriden Kopf sozusagen nicht.
00:02:32: einerseits der Universitätsprofessor, der hoffentlich heute ein bisschen Insights in die Innovationsszene sozusagen in die Forschungswelt geben darf und andererseits der Finanzinvestor oder zumindest derjenige, der diese Innovation auch auf der Straße gesehen haben möchte.
00:02:52: Du hast das eben sehr schön formuliert.
00:02:54: wir wollen möglichst viele deutsche Arbeitsplätze bis hin zum IPO schaffen und das ist auch mein Herzblut, an dem ich sehr hänge.
00:03:02: Du hast zwei Gesichter, bist ein Professor unten, Pride Equity Investor.
00:03:06: was ist das ältere Gesicht?
00:03:08: Was war zuerst da?
00:03:09: Erst der Professor, der dann Investor wurde oder bist du Investor gewesen, der denn Professor wurde?
00:03:14: Also ich habe einen Lehrstuhl für BWL- und Wirtschaftsinformatik seit Jahrzehnt zwölf bei uns in Würzburg und habe dort mit dem Thema Unternehmenssoftware, ich mache seit twenty-fünf Jahren unternehmend Software betriebswirtschaftliche Themen Effizienzsteigung Unternehmen.
00:03:34: Ich bin mit Leib und Seele Professor aber wenn ich mich vorstelle dann sage ich immer ich bin so ein Kind der New Economy weil meine ersten Startups tatsächlich zu meinen Studentenzeiten entstanden sind und die Halle sechs der CBIT war mir ja für Jahr nicht nur als Beutelratte, sondern als Aussteller bekannt.
00:03:52: Und entsprechend gehe ich eigentlich auch bis heute die Brücke zwischen Theorie und Praxis in beide Richtungen – und zwar eigentlich mehrfach am Tag!
00:04:02: Das macht mich aus und das macht für mich auch das Verständnis von Wirtschaftswissenschaften aus, dass man eben Theorie- und Praxismiteinander vereinen kann.
00:04:13: Ich habe immer gesagt auf meinem Weg in die Professur, für meine Regionen, wie man das jetzt einmal auslegen mag bis in Deutschland Europa möchte ich mehr Werte schaffen die ich in dieser Multiplikator Funktion als Professor sicherlich auch mit wirtschaftlichen Ambitionen vorwärts bringen kann.
00:04:33: Ja spannend also.
00:04:34: was man jetzt aber trotzdem nicht so häufig sieht glaube ich ist dass zwischen Forschung und einem gezielten Pride Equity Investor so eine direkte starke Verbindung auch besteht.
00:04:45: also in dem Fall Der Investor heißt der Stella Wendt-Capital.
00:04:50: So habe ich das verstanden, gibt es einen Ableger davon, der nennt sich Forty Leafs.
00:04:54: Das ist der VC-Vorgul, den wir jetzt vor allem heute sprechen.
00:04:58: Vielleicht damals ganz kurz ist der Investor quasi auch eine Ausgründung aus der Universität?
00:05:04: oder wie ist da die Verbindung zustande gekommen?
00:05:07: Ich hatte eben schon gesagt, mich interessiert ist sozusagen die PS.
00:05:11: Die ich natürlich auch als Forscher als Professor habe auf die Straße zu bringen.
00:05:16: das heißt ich habe in Würzburg oder generell für die Region unteres Franken sehr viel gemacht.
00:05:21: Ich hab sehr viele Ausgründungen selber gehabt am Leerstuhl und habe noch Ich habe irgendwann angefangen und gesagt, wir haben ein neues Büroareal direkt am Campus.
00:05:32: Wir müssen sehen dass wir möglichst viele Firmen dorthin bringen.
00:05:35: ich bin dann irgendwann selber zum Bau her geworden mit fast fünfzehntausend Quadratmetern von zwanzig Unternehmen die ich an der Universität gerade im Informatik Cluster ansiedeln konnte dadurch.
00:05:47: Ich hab dann gesehen das sich mit der Gründung der Private Equity Gesellschaft ursprünglich Stellarvent Capital nicht nur Unternehmer in Betongold an den Campus bringe, sondern eigentlich über die Renditeklammer auch weitere Unternehmer und weitere Investoren auf diesen Sweetspot in der Mitte Deutschlands aufmerksam mache.
00:06:10: Wir sitzen direkt gegenüber dem Inkubator oder einem der großen Inkubatoren der ganzen Grunder-Ekosystemszene Mainfranken und so ist quasi eins nach dem anderen entstanden Und die Universität ist dann letztendlich logischerweise auch darauf aufmerksam geworden und kann jetzt auf diesem Wissen, was wir seit Jahrzehnteig einundzwanzig mit zahlreichen Unternehmern aufgebaut haben selber aufbauen.
00:06:39: Und kann das eben für den VC von Fortin Leafs, mit dem wir im Aufbau betraut wurden, im Management als Delavent Capital entsprechend aufsetzen.
00:06:51: Also Forti Leaf, das ist der neue VC-Vor.
00:06:53: Für den wollt ihr laut Pressemitteilung fünfzig Millionen einwerben um dann Ausgründungen aus der Würzburger Uni zu pushen.
00:07:03: aber ich glaube auch generell halt einfach Startups zu fördern in der Region Das zusammen auch noch mit der Sparkasse.
00:07:12: kannst du da vielleicht noch ein bisschen sagen wie diese Konstellation ... jetzt für diesen neuen Fonds zusammengefunden hat.
00:07:19: Also ist die Sparkasse da auch selber investiert?
00:07:22: Entschuldigung, ich hol ein bisschen aus aber zum Grundverständnis also... Die Region über die wir reden liegt in der Mitte Deutschlands so knapp zwei Millionen Einwohner sehr viele Hitten-Champions in der Region.
00:07:36: und wenn ich auf das Innovationssystem schaue, also nicht nur auf die Fünfzig Plus Gründerzentren und Touchpoints, sondern auf die Hochschulen.
00:07:45: Dann haben wir in der Mitte eine sehr große, sehr renommierte und eine der ältesten Universitäten Deutschland – die Julius Maximilians-Universität mit zehn Fakultäten also wirklich eine Volluniversität unter den Top ten Prozent weltweit der Universitäten In Bayern sicherlich nach den Münchner Universitäten die Top Adresse um Forschung zu betreiben.
00:08:10: Also diese vier Hochschulen, zudem neben der Uni dann auch zwei technische Hochschule und eine duale Hochschulle gehört.
00:08:17: Da passiert unglaublich viel, unglaublich viele Innovationen!
00:08:20: Wir haben fast tausend Professoren, wir haben über vierzigtausend Studenten hier in der Region.
00:08:25: Wir haben sechs außeruniversitäre Forschungsinstitute.
00:08:29: Und wir haben jede Menge Hidden Champions in der Region die ja auch in der Vergangenheit sehr stark davon profitiert haben dass eben aus den Hochschulen, insbesondere der Universität natürlich sehr viel wissen und sehr viele ausgebildete Fachkräfte herausgegangen sind.
00:08:44: Ich nenne mal eine Wittenstein, Bauschrecksrotne, Schäffler, Neverema, Lauda ... Und das Problem was wir allerdings so ein bisschen haben ist dass uns die Möglichkeit fehlt eigentlich die Innovationen weiter zu gestalten außerhalb der eigentlichen Gründung.
00:09:08: Das heißt, alles was an Wagniskapital bisher in der Region zur Verfügung stand ist nicht mehr zur Verfügung aus der Region selber sondern kam immer aus den großen Metropolen.
00:09:20: München ganz klar du hast Unternehmertum angesprochen aber München hat sehr viel... Also München
00:09:26: und Unternehnertum gelten da ja was dieses Start-up hab Gebilde anbelangt werden ja immer wieder überall nach vorne gestellt.
00:09:33: Habt ihr euch an denen auch so ein bisschen orientiert oder arbeitet ihr mit den vielleicht auch als Nachbarn zusammen?
00:09:41: Ja, das ist gerade das Spannende.
00:09:43: Dieses Kapital stand bislang in der Dezentralität sozusagen nicht zur Verfügung mit dem Problem dass viele Start-ups auch abgewandert sind mit dem Wachstumskapital was aus Berlin München etc.
00:09:54: gab Und da wollte man eben gegensteuern und da ist natürlich Unternehmertum, also UVC eine Mustervorlage im gleichen Bundesland.
00:10:03: Diese Muster-Vorlage die ist sicherlich auch in das Bayerische Hochschulinnovationsgesetz.
00:10:08: Zweiundzwanzig dreiundzwantig mit hineingeflossen denn man wollte ganz klar als politischer Aufgabe den Hochschulen natürlich auch insbesondere den Universitäten neben Forschung und Lehre eine dritte Säule transferen Und dazu gehört nun mal sehr stark das Thema Ausgründungen mit auf den Weg geben und hat sozusagen privatwirtschaftliche Elemente tatsächlich auch freigegeben für die Hochschulen.
00:10:35: Das hat die Universität Würzburg als Trippert-Chance genutzt, um in dieses Thema wie verwerten wir eigentlich zukünftig Lizenzen, Patente, Ausgründen
00:10:46: etc.,
00:10:47: wie können wir auch auf diesem Weg besser unterstützen, eben aufzusetzen mit vielen Bausteinen.
00:10:53: Und einer dieser Bausteine der dann privatwirtschaftlich an die Stellarvent Capital vergeben wurde ist der VC von Fortin Leafs, der gerade aufgebaut wird.
00:11:03: Warum Fortin Leaves?
00:11:04: Die Vierzehn steht für die Anzahlern Nobelpreisen, die in Würzburg mal zum Tragen gekommen sind angefangen von Konrad Röntgen.
00:11:15: Und die Liefs sind sozusagen das verbindende Element der gesamten Region, weil wir eine sehr blattreiche im Sinne der Wissenschaft aber auch im Sinne von Wein und Waldlaub sind.
00:11:27: Welche Investoren und Unternehmer aus der Region sind denn da engagiert?
00:11:32: Weil das ist immer ein wesentlicher Teil von den Start-up Hub-Konzepten, dass sich da halt eben Forschung privates Kapital in Form von VOC-Geldern, aber halt auch lokale Unternehmen engagieren.
00:11:47: Also ihr seid, ihr wollt fünfzig Millionen noch einsammeln für diesen Vorwurf?
00:11:50: Wer hat denn da wieviel schon bei euch investiert?
00:11:53: Ich mag jetzt nicht über konkrete Summen, ich rede mal über ungefährere Summengrößen.
00:11:58: wir haben von Anfang an die Universität als Partner drin gehabt, die und das ist wahrscheinlich auch ein Novum in der Geschichte der Universitäten selber schon Kapital mit hineingegeben hat.
00:12:10: Warum ist es interessant?
00:12:12: oder einen Novum im normalen Bereich?
00:12:16: Im öffentlichen Dienst stehen für so etwas keine Gelder zur Verfügung.
00:12:19: dafür brauche ich also Stiftungskapital oder andere Gelder, die ich eben nutzen kann um so ein Wagniskapitalfonds mit aufzubauen.
00:12:30: Wer von Anfang an dabei gewesen ist das lokale Sparkassensystem Das ist einmal die Sparkasse Meinfranken Würzburg Die hier mit einem nennenswerten siebenstelligen Betrag auch direkt reingegangen ist und die wiederum ihre Nachbarsparkassen.
00:12:49: also dass sozusagen Sparkasseninstituzelle System der Region mitzieht in dieses Konstrukt hinein.
00:12:56: weil wir eben nicht nur in Würzburg tätig sind, sondern im Grunde genommen in der ganzen Region unteres Franken.
00:13:03: Das beginnt irgendwo bei Aschaffenburg und reicht dann bis zum Landkreis Hassberge, Rundgraabfeld, Mein-Tauberg-Kreis.
00:13:12: also ist eine sehr große Region genau in der Mitte Deutschlands die dort bedient wird.
00:13:16: dazu kommen zahlreiche Ankerinvestoren Unternehmer Investoren hier aus der Region selber.
00:13:23: Natürlich immer viele kleinere Player, die auch mit in so ein Fondkonzept hineingehen und die Entscheidungswege sind dann ein bisschen länger.
00:13:33: aber bei den Institutionellen sehen die Gespräche eigentlich auch sehr gut aus dass wir hier auch die üblichen Verdächtigen eines einer Fondgründung mit dabei haben werden Das
00:13:42: heißt eine Kaffee-Cabbage oder einen Eif was ja eigentlich immer so als bei der Vorgründung eigentlich immer mit dabei ist.
00:13:49: In Bayern ist es sogar so geregelt, dass die LFA, die Landesbank entsprechend nicht selber über Geldvergaben redet sondern das diese Dinge über den Eif tatsächlich professionell bewertet und die Gelder entsprechend vergeben werden.
00:14:08: Aber diese Prozesse sind natürlich ein bisschen standardisierter und regulierter insofern aufwendiger langwieriger als der typische Prozess, den man rein privat wirtschaftlich bei einer Investitionszusage hat.
00:14:22: Was ich mich da noch frage, wenn ich mir jetzt auf die Deutschlandkarte gucke und die verschiedenen ... Wir hatten ja historisch gesehen, hatten wir eine starke Start-up-See in Berlin, dann kam durch die TUM und Unternehmertum halt eben auch noch so ein starkes Münchenhaben.
00:14:37: Und was durch die Win-Initiative versucht wird ist, dass man auf der Deutschlandkate diese Leucht Projekte irgendwie versucht zu kopieren.
00:14:46: Es gibt mit Soho oder Zoho ja auch für die Regionen Nürnberg und die Metropolregion, also Franken wo ich jetzt bitte steinige mich nicht Würzburg glaube ich auch dazu zähle.
00:14:57: im Großen ist es dann wenn ich mir da die Unternehmer und Investoren und Fördergelde und sowas angucke ein entweder Oder?
00:15:06: Oder ist da wirklich genug Raum und Fläche das dann unterhalb von diesen Ich sage es mal, offiziellen oder zentralisierten Teil der Win-Initiative sich befindlichen Hubs dann auch noch solche regionalen Geschichten zusätzlich entstehen können wie ihr.
00:15:23: Oder kanibalisiert sich das an irgendeiner Stelle?
00:15:25: Also steht ihr da irgendwie im Wettbewerben miteinander.
00:15:27: was denn wenn ich mir jetzt das Blick des Große ganz in den Wie bauen wir ein effizientes Ökosystem vielleicht sogar hinderlich wäre?
00:15:36: Nee, ich glaube es ist sogar sehr förderlich dezentral zu denken.
00:15:40: Mit Blick auf die Landkarte liegen zwischen Würzburg und Nürnberg tatsächlich über eine Stunde Autofahrt also so bummlich, achtzig bis hundert Kilometer das ist nicht so ganz nahe beieinander auch wenn das Franken ist.
00:15:54: in der Gebietreform man natürlich entsprechend heute anders auf eine Landkarte guckt, als es damals noch das Frankenreich tatsächlich gab.
00:16:04: Also das war nicht so ganz klein und die Entfernung sind hier auch entsprechend groß.
00:16:08: d.h.,
00:16:09: es macht tatsächlich Sinn sich einzelne Bereich des obere Frankens, des mittlere Frankens oder des untere Franken anzuschauen und gezielt an den Universitäten und Hochschulen.
00:16:21: Innovationsstarken Hochschulen entsprechend technisch vorzugehen, sich in die Labore zu begeben.
00:16:28: Zu schauen was an Ausgründungspotenzial gibt es und das kann ich nicht aus der Ferne machen.
00:16:34: ja also Ich kann natürlich immer gucken dass ich zentrale Konstrukte egal ob jetzt in Nürnberg oder in München oder Berlin aufbaue.
00:16:42: aber Das Thema Gründung entsteht vor Ort Und das Thema Gründung muss ich eigentlich auch vor Ort forcieren, nur wenn ich vor Ort die Kraft habe zu finanzieren und zu forciern und zu professionalisieren.
00:16:57: Dann gibt es eine Berechtigung für alle Nachfolgenden möglicherweise auch größeren Kapitalbecken in Series A, Series B
00:17:07: etc.,
00:17:08: mit der Finanzierung dann eben mitzugehen oder die Finanzierung zu übernehmen.
00:17:12: Und ich glaube, da tut sich überhaupt keine Konkurrenz.
00:17:16: Sondern im Gegenteil, ich freue mich, dass die Nürnberger selber eigene Konstrukte im Bereich VC-Förderung oder Forderung, also Startupfinanzierung aufbauen.
00:17:27: Gleiches machen wir eben in unteren Franken, schrägstrich Mainfranken und das Innovationspotenzial an beiden Hochschulekosystems ist riesengroß!
00:17:38: Also wenn ich mir so im Monat anschaue was da an einzelnen Innovation passiert an seiner Hochschule, dann ist es gigantisch.
00:17:47: Allein hier im März bei uns in Würzburg.
00:17:50: Die Informatik ist Nummer eins weltweit in der Virtual Reality Forschung geworden.
00:17:54: Es gab mehrere Auszeichnungen neuer Krebstherapieansätze unter anderem durch die Deutsche Krebsgesellschaft.
00:18:00: Ein Schlaganfall Wirkstoff ist mit Böhringer Ingelheim jetzt in vertragliche Weiterentwicklung gegangen.
00:18:06: Es gab Forschungsbeginn, Quantenrepeater für zukünftige Quantendatennetzwerke, Informationsübertragungsmöglichkeiten durch neue, neuartige hybride Lichtmatterieansätze.
00:18:17: Das erste Mal Magnetpartikelbildgebung für strahlungsfreie Blutgefäßanalyse in Echtzeit die erstmalig am Menschen getestet wurde.
00:18:25: und das ist sozusagen das was Konrad Röntgen mal vor hundertdreißig Jahren mittlerweile hier in Würzburg begonnen hat.
00:18:33: Ja, unser erster KI-Satellit kommt ebenfalls aus Würzburger.
00:18:36: Das ist das Thema mit dem wir uns auch sehr stark beschäftigen.
00:18:40: Der ist jetzt schon zwei Jahre im All und wir haben viele neue Startup Themen begonnen, viele neue Exist Gründerstipendien begonnen.
00:18:50: also das ist eigentlich Wahnsinn was hier Monat für Monat an so einer größeren Volluniversität in Deutschland passiert.
00:18:58: Und dieses Potenzial gilt es eben zu heben und dieses Potential gilt es in Arbeitsplätze, in Innovationen die aber bitte nicht nur in Metropolen landen sollte sondern eben auch in den ländlichen oder in den ruralen Gebieten von Deutschland entsprechend für Arbeitsplätzen und Innovationen sorgen
00:19:17: sollte.".
00:19:18: Was klingt total gut?
00:19:20: Also was bei mir noch so ein bisschen Fragezeichen macht ihr wollt Ja, erst mal für den regionalen VOR.
00:19:26: Fünfzig Millionen einsammeln.
00:19:28: Das müssten dann ja ... wenn es ein bisschen gestreut ist und bei der Ticketgröße die da machen wollen?
00:19:33: Ich glaube ich war sonst zwischen hunderttausend und einer Million.
00:19:38: Das müssen dann ja vierzig bis fünfzig Investments werden.
00:19:42: Wenn ich das auch noch einmal in Relation setze zu der ganzen Win-Initiative mit allen Startup-Factories Die haben laut offiziellen Angaben zusammen rund Hunderzehn Millionen Euro private Finanzierungsmittel.
00:19:54: Also da ist man, da werdet ihr mit fünfzig Millionen regional schon halb so groß wie der ganze Rest deutschlandweit zusammen.
00:20:04: Das klingt irgendwie ein bisschen überambitioniert oder?
00:20:07: Muss die Zahlen dahingehend ein bisschen korrigieren!
00:20:09: Die Bafin gibt uns vor als Mindestgrenze für Investoren zwei Hunderttausend Euro und natürlich haben wir auch Investoren mit einer niedrigen Summe, wo man die ja immer über mehrere Jahre streckt in der Einzahlung.
00:20:23: Also typische Investitionsperiode vier bis fünf Jahre.
00:20:27: Das ist also sozusagen die Untergrenze um als semiprofessioneller Investor für ein Spezial-AEF das heißt einfach ZVM klassifiziert zu werden.
00:20:37: aber wir haben natürlich auch Investoren sowohl aus der Privatwirtschaft als auch aus den Institutionellen die natürlich deutlich über eine Million liegen.
00:20:47: Also wenn ich fünfzig Millionen Euro durch zweihunderttausend Euro Investitionszusagen teile, dann komme ich auf ziemlich viele Investoren.
00:20:53: Das wäre also wahrscheinlich nicht zu schaffen, sondern man braucht schon die größeren Investitionen zusagen Und auch das, was du jetzt eben aus der Windinitiative zitiert hast.
00:21:05: Ich nehme an, dass ist das Geld, was sozusagen staatlicher Seite politisch-staatlicher Seite zur Verfügung gestellt wurde um an verschiedenen Startup Leuchttürmen überhaupt das Thema Eventually Capital aufbauen zu können.
00:21:20: Das gibt dann aber natürlich noch die Verpflichtung Player vor Ort, das entsprechend mit institutionellem und privatwirtschaftlichen Kapital zu spiegeln um dann eben auch größere Summen aufzubauen.
00:21:34: Also ein Fong mit zehn Millionen ist eigentlich nicht wirtschaftlich betreibbar für die Management-Gesellschaft, die damit bedraut ist denn sie lebt ja letzten Endes nur von der Management fee meistens so um die zwei Prozent.
00:21:50: und wenn ich zwei Prozent von zehn Millionen nehme dann kann ich da nicht wirklich viele Mitarbeiter plus Büro kosten, plus ein Accelerator-Programm plus, plus,plus,plus bezahlen.
00:22:03: Da brauche ich schon eine gewisse Größenklasse und so kommt eigentlich bei uns auch die Zielsumme Fünfzig Millionen zustande.
00:22:11: erst in der Größenordnung kann ich wirklich nennenswert investieren.
00:22:15: wir reden bei uns über Roundabout vierzig bis fünfzig Investments.
00:22:20: Wenn man das jetzt runterbricht, dann haben wir natürlich auch kleinere Tickets gerade im Pre-Seed Seed Bereich.
00:22:25: Wenn es zum Beispiel um KI Technologien, um BtoB Software Technologin gibt.
00:22:31: aber es gibt natürlich auch größeren Finanzierungsbereich im Hellstechnologie Bereich oder im Bioinformatics oder Biotech Bereich oder auch in Physik Bereichen.
00:22:44: Insofern erhebt sich das ein bisschen auf im Durchschnitt.
00:22:47: Aber ich glaube, in die Größenklasse muss man eigentlich kommen um auch dezentral.
00:22:51: Also in der Region tatsächlich sehr gut in innovative Geschäftsmodelle investieren zu können.
00:22:59: Wie weit oder wie lang könnt ihr denn mit dabei bleiben bei so einem Starter?
00:23:06: Ihr schreibt ja in der Mitteilung dass es vor allem auch am Frühfasenkapital fehlt.
00:23:12: da hört man ja auch ein bisschen andere Stimmen in Deutschland aus dem Restaurantszene, wo es heißt eigentlich sind wir bei der Frühphase noch ganz gut aufgestellt.
00:23:23: Aber wo es wirklich fehlt ist dann die Skalierungsphase wenn die etablierten Startups wirklich skalieren und wachsen wollen und dafür richtig Kapital brauchen.
00:23:35: Wie weit könnt ihr da mitgehen?
00:23:36: Richtung Growth Capital?
00:23:38: Und wie geht's denn für... wie geht's denn für die dann weiter?
00:23:47: Weil da ist man irgendwann mit fünfzig Millionen ja schon relativ schnell an der Grenze, wenn es wirklich wachstumsintensiv wird.
00:23:54: Ja ich glaube wir müssen die VC-Landschaft so ein bisschen segmentieren.
00:23:58: also es gibt einerseits sehr viele privatwirtschaftliche VC Konstrukte.
00:24:04: das ist auch sehr gut dass wir die anderen Stellen haben.
00:24:08: Konkurrenz belebt das Geschäft, aber sehr viele davon sind einfach sehr weit weg von DeepTech.
00:24:15: Sehr weit weg vom den Laboren, den Universitäten, den Hochschulen.
00:24:19: Aber genau dort passiert jede zweite Innovation, passiert jede Zweite Gründung in Deutschland.
00:24:27: und genau an den Stellen müssen wir eigentlich ansetzen so Und dieses Kapital, das kann ich nicht irgendwo zentral zur Verfügung stehen oder viele politische Vehikel haben dann entsprechend auch nur die Möglichkeit zum Co-Investment.
00:24:42: dann stellt sich natürlich die Frage, wer macht denn das Initial Investment sozusagen?
00:24:46: Wenn die nur Co-Investment machen dürfen.
00:24:50: Und genau dafür brauchen wir eigentlich die dezentralen Wagniskapitalbecken wie wir das jetzt eben in Würzburg, in Mainfranken entsprechend erstellen.
00:25:02: und dieses Thema... Das können wir aus der Region natürlich nur bis zu einem bestimmten Punkt unterstützen, das heißt Preceed Seed Series A. Aber wir können es in den Phasen unterstützen wo es darauf ankommt Aus einer fixen Idee die auch einen tiefen Forschungsburggraben hat ein Unternehmen was skaliert zu bauen um dann langfristige Netzwerke, langfristig Kanäle auch zu nutzen.
00:25:34: Auch gerade in die deutschen und europäischen Corporates um Innovation eben auch mit Unterstützung größerer Partner dann in die ich sage mal die reiferen Phasen eines Startups oder Scale-Ups hinein zu hiefen.
00:25:48: Und ich glaube auch an der Stelle ist es wichtig dass wir dezentral sozusagen die Initialplayer haben weil wenn du vor Ort bist Verstehst du, was aus den Laboren kommt?
00:25:59: Wenn du vor Ort bist, siehst du die Innovation viel früher als alle anderen.
00:26:05: Wenn du in der Lage bist gemeinsam mit den Gründern und Ausgründern, Professorinnen, Doktoranden an den Themen zu arbeiten ... Und bist frühzeitig in der Lage, eigentlich neue Player und neue Partner gerade im Bereich der Corporates einzubinden?
00:26:23: Da sehen wir zum Beispiel den Effekt.
00:26:25: Das sind bestimmte Wissenschaftsbereichen sich die Corporate eher in ganz späte Innovationsphasen in der Finanzierung zurückgezogen haben.
00:26:32: das heißt sie scheuen eigentlich das Risiko frühzeitig hineinzugehen um genau da haben wir eigentlich unsere Chance dass wir Vertrauensverhältnisse aufbauen können vor Ort finanzieren können mit natürlich nach tollen Rendite, mit entsprechenden Chancen für beide Seiten, für Gründer aber auch unsere Investoren.
00:26:53: Um dann eben langfristige Kanäle, langfristig Vertrauensverhältnisse in die Corporates, in größere Forms... Du hast ganz am Anfang den IPO genannt möglicherweise auch eine Option hineingehen zu können und damit das System eigentlich von unten heraus zu treiben!
00:27:09: Du hast gerade die Rendite angesprochen.
00:27:12: Was für eine Zielerendite strebt ihr an?
00:27:15: Weil ich meine, was eingangs auch gesagt, da steckt ja auch direktes Geld von der Uni mit
00:27:20: drin.".
00:27:21: Ja also das ist natürlich immer schwierig sozusagen in der Öffentlichkeit zu sagen X, Y und Z Ich sag mal so Deep Tech Venture Capital Funds An allen Universitäten.
00:27:34: es gibt gar nicht weltweit so unendlich viele.
00:27:36: Es gibt so um die zweihundert in dem Modell, was auch die TUM letzten Endes fährt.
00:27:42: Die haben immer eine bessere Rendite gehabt als VC-Fonds.
00:27:46: und wenn ich jetzt mal das Rad zwanzig Jahre zurückdrehe an die Gründungspunkte von der Unternehmertum vom ersten Fond dann haben sie damals gesagt ja unser erster Fond war jährlich im mittleren zweistelligen Renditebereich prozentualen Rendite Bereich.
00:28:05: ob wir das erreichen oder nicht mag ich mich gar nicht so äußern, aber ich glaube die Chance ist schon da tatsächlich mit einem Deep Tech-Fon der an der Universität am Hochschulsystem sitzt auch eine Rendite zu machen, die zu dem oberen zehn Prozent der europäischen VC Szene gehört.
00:28:23: Okay das ist aber ein Debüt vor.
00:28:25: ihr habt da noch keinen Historischen Track Record aus einem Vorgänger vor oder so weil man das ja nicht...
00:28:31: Also die Stellarvent Capital ist gegründet worden von Bankern und Unternehmern.
00:28:37: jahrelange oder jahrzehntelanger Erfahrung selber.
00:28:41: Wir haben natürlich seit twenty-einzwanzig, zwanzig ein Private Equity Fung laufen den wir sehr, sehr erfolgreich auch in der Wertschöpfung treiben.
00:28:51: Wir habe uns extra für den VC Fung noch einen weiteren Partner geholt, der aus der VSC Szene, aus der europäischen VC Szene entsprechend kommt sodass wir uns insgesamt sehr, sehr gut aufgestellt sehen.
00:29:04: Einerseits bei den Finanzthemen im Hintergrund andererseits bei dem unternehmerischen Themen weil Skalierung bedeutet auch immer Unterstützung in Acceleration und andererseits natürlich in der Transfer von Wissenschaft zu Wirtschaft sprich in den VC Form.
00:29:19: Ich würde
00:29:20: dich jetzt hinten raus gerne aber doch schon nochmal mit ein paar konkreten Zielen fest nageln das mir mal so.
00:29:26: ein paar Zahlen gibt es an denen ich dich dann in ein paar Jahren messen kann.
00:29:32: Also, Fundraising-Ziel ist ja klar.
00:29:34: Das habt ihr schon rausgegeben und wollt fünfzig Millionen einsammeln.
00:29:37: Wie viel?
00:29:39: Vielleicht erst mal noch kurz über welchen Zeitraum?
00:29:41: Typischerweise sind das immer eineinhalb Jahre, zwei Jahre maximal.
00:29:46: Ist so eine typische Fundraizingzeit angefangen vom initial closing.
00:29:50: Wir sind relativ weit.
00:29:52: insofern gibt uns nochmal ein paar Monate weil institutionelle natürlich auch entsprechend ein bisschen länger brauchen und der eine oder andere privatwirtschaftliche Investor schaut auch zunächst mal von der Seitenlinie zu.
00:30:06: Wir freuen uns immer über neue Investoren, die möglicherweise nicht aus der Region kommen weil wir glauben, dass wir hier in der Region verbergen sehr gut wie hoch innovativ das ganze Thema eigentlich ist.
00:30:18: also da ist in der Mitte Deutschlands ne echteren Titelschance.
00:30:22: aber ich glaube wir werden das ganz gut füllen.
00:30:24: Und so mit Blick auf Ausgründungen dann spätere.
00:30:28: Also erst mal, wie viele Ausgründungen wer würdest du sagen in den nächsten zwei drei vier vielleicht fünf Jahren bräuchte ihr aus eurem Universitätenkreis?
00:30:40: Wenn du sagst das würdest jetzt als Erfolg werden und wie viel davon wird natürlich nicht Startup Logik.
00:30:46: nicht jede Idee funktioniert oder geht groß auf.
00:30:49: Wie viele erfolgreiche Exits bräuchte dir oder wünschst du dir, damit du dann ein paar Jahren sagen würdest?
00:30:56: Das Ganze ist eine erfolgreiche Geschichte geworden.
00:30:59: Alleine die Universität in Würzburg und wir reden ja noch über weitere technische Hochschulen eigentlich hat im Jahr etwas über hundert Lizenzen Patente und entsprechende Ausgründungen.
00:31:13: das ist also schon ne ganze Menge mit denen man tagtäglich ins Gespräch kommt zusätzlich zu der Innovation, die auch in so einer Region entsteht diskutiert und möglicherweise auch investiert.
00:31:27: Insofern ist mir gar nicht bei den Investitionen so bange.
00:31:29: also ich habe es vorhin gesagt so vierzig bis fünfzig.
00:31:32: Investition mit dem Follow-ons werden das sicherlich werden im Laufe der Zeit.
00:31:38: wir haben ein typisches Bindiaten Programm vorweg für jüngere noch sehr kleine Ausgründungen oder Gründer wo wir dann auch die ersten Meilensteine überprüfen können.
00:31:51: und dann geht es in die typischen Phasen-Presidiet möglicherweise bei dem einen oder anderen Unternehmen, was wir begleiten, Series A. Natürlich wissen du und ich dass nicht alle dieser vierzig bis fünfzig Startups und Scale Ups die daraus entstehen letztendlich zu einem Erfolg werden.
00:32:08: das ist einfach der Statistik eines solchen Funks im positiven wie negativen Sinne.
00:32:16: Also ich würde den Fung auf jeden Fall als positiv bewerten, wenn wir da entsprechend unseren Zielen vorwärts kommen.
00:32:26: Und wenn dann am Ende ein IPO bei euch in Frankfurt, in der Börsenzeitung landet.
00:32:32: Dann freue ich mich sehr und ich glaube, dann können wir beide auch auf eine Flasche schönen Frankenweinen anstoßen.
00:32:40: Ich glaube das muss irgendwo das Ziel sein.
00:32:43: auf dem Weg dahin.
00:32:44: Das sehe ich jetzt schon aus unserer Region sind sehr viele große Finanzierungen gerade in den letzten Jahren entstanden.
00:32:51: also um mal die Innovationskraft der Region zu zeigen.
00:32:54: Der deutsche Gründerpreis, der ja nur in jeder Kategorie einmalig vergeben wird für die Kategories Start-ups ist in den letzten zehn Jahren zweimal nach Würzburg an ein Startup vergeben worden.
00:33:06: Ich glaube da können wir uns schon so ein bisschen auf die Schulter klopfen.
00:33:09: und das genau die Kategory Deep Tech, die ich eigentlich suche und die ich finanzieren möchte.
00:33:15: Und ich glaube es kann man gar nicht so sehr in irgendwie Kennzahlen festmachen sondern es hängt auch davon ab Haben wir eine Chance, die Ausgründungszahl nennenswert zu steigern diese PS auf die Straße zu bringen da wirkliche Scalabs drauszumachen.
00:33:30: Die dann auch aus anderen Stellen irgendwann weiter finanziert werden und davon bin ich mehr als überzeugt.
00:33:35: Und wie gesagt die Wette mit der Flasche Frankenwein die steht Ich lad dich herzlich ein lieber Philipp!
00:33:42: Frankenweinen beim IPO ist notiert Da unsere Hörer ja Proud Markets Profis sind und auch immer gerne mal wieder noch so ein paar Insights hätten.
00:33:53: Und Geheimtipps, und du ja vorhin gesagt hast das der Vorteil von diesem dezentralen Ansatz ist dass man so super super super nah dran ist und ihr ja auch einen Börsengang wollt.
00:34:05: dann sag mir doch mal gibt mir doch welche Start-up Idee welches Forschungsprojekt gerade aktuell sollte ich mir auf jeden Fall auf die Liste schreiben weil du sagst Das könnte ein IPO-Kandidat, das hat für mich Unicorn Potenzial.
00:34:22: Gibt es da einen Namen?
00:34:23: Ein Projekt eins, dass du mir zum Abschluss mal geben wirst?
00:34:27: Liebe Investoren ich spreche jetzt ein bisschen leiser weil das ist jetzt nur unter uns.
00:34:32: Es gibt tatsächlich ein paar Bereiche wo ich denke da geht die Musik richtig ab aber ich nenne jetzt keine Namen sondern ich nenn dann mal Bereiche.
00:34:39: bitte in den Weltraum schauen, was dort an Forschung gerade geleistet wird und was erkennbar an neuen Geschäftsmodellen entstehen wird.
00:34:47: In drei, vier, fünf Jahren ist wahnsinnig spannend!
00:34:50: Wir sind da in Deutschland voll mit an der Spitze, was das Thema Satellitentechnologie etc.
00:34:57: angeht.
00:34:57: Das zweite Thema bitte schaut auf die neuen Materialien, was im Nano-Bereich gerade passiert egal ob in Richtung Halbleiter oder in die Berichtung Quanten oder einfach nur stinknormale Materialien, die weiterentwickelt werden ist Wahnsinn für ganz ganz unterschiedliche Anwendungsfelder.
00:35:17: Und wenn ich mir dann drittens um nur drei herausbicken den Heldbereich anschaue Dann glaube ich wir stehen da gerade vor einer Revolution bei der Anwendung ganz neuer Verfahren, ganz neue Medikationen.
00:35:31: Ganz neue Anwendungsfelder.
00:35:32: auch da lohnt sich wirklich tief in die Labore reinzuschauen.
00:35:37: und das was wir hier machen ist nicht nur einfach irgendwelche Gründe Ideen zu befolgen sondern dass sind teilweise Forschungs-Dinge die über Jahre im Labor entstehen bevor sie überhaupt in die Ausgründung kommen.
00:35:48: also das ist wirklich deep tech der es ein ganz tiefer Burg graben und ich glaube das macht richtig Spaß für jeden der Freude an Innovation hat.
00:35:56: Ja cool, dann bin ich mal gespannt ob ich meine Flasche Frankenweinen bekomme.
00:36:00: Sag an der Stelle vielen Dank dass du diese Debatte rund um deutsches Ökosystem und wo sehr viel über die Win-Initiative und diese zentralen Themen dreht damals ein dezentrales Projekt mitgebracht hast.
00:36:17: Sehr sehr interessant!
00:36:18: Ich werde es auf jeden Fall mit großem Interesse verfolgen.
00:36:21: Danke dir für deine Zeit.
00:36:23: Vielen Dank
00:36:24: Und damit werden wir für heute auch wieder durch.
00:36:27: Ich bin mal gespannt, ob ihr dieses Thema und das Projekt ähnlich interessant findet wie ich.
00:36:33: Wie immer schreibt mir da gern über alle möglichen Kanäle die euch einfallen, gebt mir Feedback zufolge.
00:36:39: Freu' ich mich immer darüber dass sie für euch besser werden können!
00:36:43: Jetzt wünsche ich aber wie immer erstmal noch ein schönes Wochenende und natürlich immer ein gutes Händchen bei euren Investments Bis zum nächsten Mal.
00:36:53: Ciao!
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