Wie schafft man es an die Spitze eines 200-Milliarden-Assetmanagers, Herr Schmitz?
Shownotes
Jan Philipp Schmitz ist einer der ganz wenigen deutschen Manager, die es bei einem internationalen Private-Market-Schwergewicht ganz nach oben geschafft haben. Im Podcast spricht er über seine 20 Jahre bei Ardian, wo er als Junior im Secondary-Team begann, einen Employee-Buyout begleitete und heute als Mitglied der Geschäftsführung die Geschicke des 200 Mrd. Dollar schweren Vermögensverwalters mitleitet.
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Musik: High Rollers Club (Reaktor Productions, Premiumbeat.com)
Transkript anzeigen
00:00:17: Hallo, herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Beyond Billions.
00:00:20: Der Private-Markets-Podcast der Börsenzeitung.
00:00:23: Mein Name ist Philipp Habdank und ich bin Reporter bei der Bösenzeitungen.
00:00:28: Und ich komme heute endlich mal einem Mehrfach von euch ausgesprochenen Wunsch nach.
00:00:32: Ich hab nämlich den Mann hier vor's Mikro geholt.
00:00:35: Einer der ganz wenigen deutschen Private Market Managers ist dies bei nem großen... Internationalen Asset Manager, also wirklich ganz nach oben geschafft haben.
00:00:45: Die Rede ist natürlich von Jan-Philipp Schmitz, frischgebackener Executive President bei dem zweihundert Milliarden Dollar schweren Asetmanager Ardian der dieses Jahr sein glaube ich dreißigjähriges Firmenjubiläum feiert.
00:00:59: und von diesen dreizig Jahren hat Jan Unfassbare zwanzig aktiv miterlebt und gestaltet.
00:01:07: Das ist schon ziemlich krass.
00:01:08: Wir kamen vor der Finanzkrise an Bord, als Ardien noch, ich glaub, AXA Pride Equity hieß.
00:01:13: Fundraising wurde damals zu der Zeit bei institutionellen Investoren betrieben und nicht bei Privatanlegern oder so was wie den Pride Equity-Sekundärmarkt.
00:01:21: Ich glaube das war damals in der Nische noch eine Nische und darin vielleicht nochmal ne Nische.
00:01:26: Worauf will ich raus?
00:01:27: Der Jan hat in seiner Karriere viel erlebt und Geschichten zu erzählen, dass wir das schwer in eine Podcastfolge pressen können Das war mir nach unseren knapp sechzig Minuten Vorgespräch relativ schnell klar.
00:01:39: Und darum machen wir jetzt hier zum ersten Mal bei Beyond Billions eine Doppelfolge, im ersten Teil heute.
00:01:44: Da sprechen wir über den Aufstieg von einem der ersten Ardienmanager in Deutschland, glaube ich kann man sagen zu einem, ich habe es schon gesagt, der einflussreichsten deutschen Manager in der Branche und ich meine er hat früher mit Sachverständigen bei einem kleinen Pensionskasse gesprochen Und heute verhandelt er mit den Entscheidungen von Multimilliarden schweren Staatsfonds in der Welt.
00:02:06: Das ist schon irgendwie crazy!
00:02:07: Sprechen wir drüber.
00:02:08: und in der zweiten Folge, die wir dann nächste Woche ausstrahlen werden da wollen wir uns ein bisschen analytischer anschauen was sich denn in diesen zwanzig Jahren in dem Pride-Markets so als Anlageklasse getan hat.
00:02:19: auch da hat er ganz viel zu erzählen und einzuordnen.
00:02:23: könnt ihr euch definitiv schon darauf freuen.
00:02:25: ich freue mich jetzt dass er hier ist sich die Zeit im Kalender freigeschaufelt hatte um mit mir zu podcasten hier im Studio ist.
00:02:32: Schön, dass es geklappt hat!
00:02:33: Schön, das du da bist.
00:02:34: willkommen bei Beyond Billions.
00:02:35: Ja herzlichen Dank für die Einladung.
00:02:37: wenn die Börsen-Zeitung ruft und du Philipp dann komme ich natürlich gerne und ich freue mich ebenso über Eine längere Session oder zwei wird richtig gut, freu ich mich.
00:02:46: Das
00:02:46: muss aber auch liefern!
00:02:48: Mit Geschichten
00:02:50: die groß angekündigt sind.
00:02:51: Erst mal Glückwunsch vom Executive Vice-President zum Executive President.
00:02:56: Klingt natürlich erstmal mächtig.
00:02:58: was genau ändert sich da außer Titel und dadurch dass die Luft nach oben dann noch dünner wird?
00:03:04: Ja, also ist es so dass durch die neue Position nochmal etwas mehr strategische Entscheidungsbefugnis, operatives Tagesgeschäft bei mir dann und zwei drei weiteren Kollegen gebündelt ist.
00:03:15: Es ist eine Entwicklung der Firma auch schon was über den letzten Jahre geschehen ist.
00:03:20: ich bin ja schon viele Jahre im Vorstand aber das ist jetzt tatsächlich noch mal ein weiterer Schritt der mich sehr mit viel Freude erfüllt und wir haben natürlich auch sehr dankbar sein muss für die Kollegen die das möglich gemacht haben.
00:03:34: Tollen Teams, die wir haben und auch unsere Gründerin Dominic Sienikei und einige wenige andere Kollegen mit denen ich eben schon wie du sagtest seit zwanzig Jahren sehr erfolgreich zusammenarbeitet ist eine tolle Reise und ich hoffe sie geht noch sehr lange weiter.
00:03:47: als nächstes gibt es aber nur noch CEO.
00:03:48: dazwischen gibt es kein Titel
00:03:50: mehr oder?
00:03:50: Da gibt's dann nichts mehr in der Tat.
00:03:52: Und auch jetzt ist es schon eine wirklich ganz kleine Gruppe von wenig als ne Hand vor Leuten, die sich da sehr eng abstimmt.
00:03:59: Damit ist man in allen strategischen Entscheidungen dabei und hat neben den anderen Tätigkeiten, die in meinem Kerngebiet sind – wir kommen ja später darauf zu sprechen -, hat man hier halt Einsicht in alles, ob das eben eine Änderung der Kapitalstruktur ist oder ob das ein Kauf für seine andere Firma auf Ardien-Ebene gesehen nicht in unserem Portfolio unternehmen.
00:04:18: Ob das ein möglicher Börsengang wäre, was auch immer.
00:04:21: Da ist man überall involviert und es natürlich sehr spannend.
00:04:24: da hat man halt eine Einsicht
00:04:25: die
00:04:26: sonst bei den meisten anderen Firmen häufig in New York oder London sage ich mal entschieden werden.
00:04:31: Und das ist toll dass wir das hier dann aus Paris aber eben für mich dann auch aus Frankfurt aus Deutschland machen können.
00:04:36: Ja total cool!
00:04:38: Mein Essetman schon mit zweihundert Milliarden Schon spannend.
00:04:41: Ich will aber trotzdem ein bisschen genau verstehen, was genau du denn eigentlich machst?
00:04:46: Weil wenn man sich dann dein CV anguckt ... Head of Investor Relations, okay, relativ klar.
00:04:52: Chairman Of The Sales Committee, da noch stellvertretender Leiter für Secondaries and Primaries und dann auch noch Länderscheffunktionen für Deutschland und Asien.
00:05:02: Also, das ist so.
00:05:05: Eigentlich ist es, ich sag mal sind drei Disziplinen man kann's noch in Triathlon nennen.
00:05:09: Die Hauptaufgabe ist alles was Kunden-Beziehung angeht Investorations Das bedeutet die institutionellen Kunden Aber eben auch der stark wachsende Privatkundensegment.
00:05:19: Und alles was maßgeschneidert ist also Mandatskunden wie nennst Customized Solutions fällt dann unter meine Verantwortung Und das ist natürlich spannend.
00:05:28: Das sind hundertvierzig Leute global von Amerika, Europa nach Osten, nach Asien aufgestellt und das ist eben eine der drei Aktivitäten.
00:05:38: Die zweite ist wie angesprochen das Sekundärmarkt- und Primärmarktgeschäft.
00:05:43: Das heißt etwa die Hälfte unserer Assets also von den zweihundert Milliarden sind etwas über einhundert, etwas über die Hölfte in diesem Geschäftsbereich.
00:05:50: Es ist für uns der größte Geschäftsbereich.
00:05:52: und was bedeutet das?
00:05:54: Wir kaufen im Sekundärmarkt-Portfolien auf.
00:05:56: Das ist eine riesige Wachstumstory, nicht nur für uns aber auch für die Branche in den letzten zehn, zwanzig, dreißig Jahren gewesen.
00:06:02: und hier ist es eben spannend.
00:06:04: man investiert in Bestandsportfolien, die ein institutioneller Kunde hat, der aufgekauft hat.
00:06:09: früher war das Illiquide heute sagt man oder in den Letzten Jahren ist es starke wachsen.
00:06:14: warum kann man das nicht auch verkaufen so wie bei einer Aktie ohne einen Bond verkaufen können?
00:06:17: Und wir sind dann der größte Aufkäufer am Markt.
00:06:20: Wir haben letztes Jahr einen großen Fonds eingesammelt.
00:06:22: Kommen wir später noch dazu den größten in der Branche.
00:06:25: Dreizig
00:06:25: Milliarden, ne?
00:06:25: Dreißig Milliarden Dollar ganz genau.
00:06:28: und die dritte Säule eben ist diese gesamte regionale Verantwortung in der Tat für Deutschland.
00:06:35: Wir sind hier achtzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter etwa im Frankfurter Büro.
00:06:39: das macht uns auch zu einem der größten Akteure im deutschen Markt.
00:06:42: Der deutsche Markt war immer sehr wichtig.
00:06:44: Wir haben hier im deutschen Markt, sowohl was die Investitionsseite angeht.
00:06:49: Wir haben viele mittelständische Unternehmen gekauft und wir haben eine Infrastrukturbeteiligung in Deutschland investiert.
00:06:53: Wir hatten Private Credit Loans, Kredite gegeben, wir haben Immobilieninvestments getätigt – das ist das Eine!
00:07:00: Aber auch die Kundenseite ist ja wichtig.
00:07:01: Der deutsche Markt ist mit Frankreich fast gleich auf.
00:07:06: Die USA war der wichtigste Markt von der Investoren-Seite.
00:07:10: Das heißt es gibt in Deutschland viele Versicherer, viele Pensionskassen Versorgungswerke, Privatpersonen die eben uns viel Geld anvertraut haben.
00:07:18: Und dementsprechend ist das genau ein Teil des Deutschland und der andere das asiatische Geschäft.
00:07:23: Ist deswegen so spannend weil es natürlich ein riesiger Markt ist.
00:07:27: Fünfzig Prozent der Weltbevölkerung sind in Asien.
00:07:30: Sechzig-Siebzig Prozent oder zwei Drittel des globalen Wirtschaftswachstums kommen aus Asien.
00:07:34: Es ist eine unheimliche Dynamik dort.
00:07:36: Wir haben sechs Büros dort und ich bin häufig dort.
00:07:40: Das ist toll, weil es natürlich auch wieder eine andere Sichtweise auf viele Dinge gibt.
00:07:44: Und wenn ich nochmal Schritt zurückgehe auf diese drei Bereiche... ...ist das deswegen so spannend der Job für mich?
00:07:49: Weil ich zum einen immer mit Kunden spreche und beim Kunden genau rausführe was er mag oder nicht mag.
00:07:54: Wie entwickelt sich der Markt?
00:07:55: Was können wir besser machen?
00:07:56: Was kann man vielleicht neu entwickeln?
00:07:58: Andererseits bin ich aber eben auch noch auf der Investmentseite tätig.
00:08:01: Im Sekundärmarkt kriegt man einen Überblick in Sektoren, in Branchen in verschiedenen Märkten, in verschiedenen Geografien, denen man so, wenn man direkte Beteiligung macht gar nicht bekommt weil es zu breit gestreut ist.
00:08:12: Wir haben eben auch viele Direktbeteiligungen und das ist ja die andere Hälfte aber das ist nicht mein Hauptaufgabengebiet.
00:08:17: Und durch die regionale Verantwortung diese beiden Bereiche Deutschland-Asien hat man nochmal zwei unterschiedliche Märkte.
00:08:24: Einmal ein Heimatmarkt vielleicht für mich Aber eben Asien mit der ganzen Dynamik.
00:08:27: also deswegen unheimlich spannend Ist ein Waldesfeld.
00:08:31: Aber so ist das eben, wenn man mehr Verantwortung hat und über zwanzig Jahre in diese Rollen reingewachsen ist.
00:08:36: Und es funktioniert sehr gut.
00:08:38: Strukturierst du da auf Einzeltransaktionsebene auch noch was selbst?
00:08:43: Oder ist es nur noch Reisen und Händeschütteln?
00:08:47: Das ist auf jeden Fall viel Reisen, das stimmt schon!
00:08:49: Es sind sehr viele Reisen aber da habe ich mich eigentlich ganz gut dran gewöhnt.
00:08:53: Nein, aber es ist so... Ich bin tatsächlich in den Investment-Komitees, in jedem second year in primary Transaktionen, da werde ich dann Mittwoch nach Mittag sind die auch immer noch gefragt.
00:09:04: Wenn ich dann auf Reisen bin gebe ich meine Antworten per E-Mail oder habe das davor mit den Kollegen schon am Telefon besprochen wie ich zu dem jeweiligen Transaktion stehe.
00:09:12: aber klar es ist weniger geworden dass man wirklich noch in die einzelnen Transaktions reingeht.
00:09:16: Aber wir haben natürlich ein ganz tolles Team von über hundert zehn Kolleginnen und Kollegen im Secondary jetzt alleine Das größte Team auf dem Markt mit dreißig Senioren.
00:09:26: Also Managing Directors oder Senior Managing Directors sind ja dann die Titel in unserer Branche und dementsprechend sind wir da gut aufgestellt.
00:09:33: Aber klar, ich bin schon noch dabei und es macht doch eben sehr viel Spaß und das ist mir auch wichtig dass ich da weiterhin dabei bin und Einblicke habe weil der Kunde gutiert das auch.
00:09:41: Der findet das gut wenn man weiß wie entwickelt sich dein Markt gerade?
00:09:45: Man ist noch voll im Geschäft drin.
00:09:47: was sind hier Abschläge auf die Beteiligung auf die Unternehmen die man jetzt vielleicht dem Markt kauft im Sekundärmarkt und deentsprechend mache ich das gerne noch.
00:09:54: Ich glaube du bist Fünfzig, ne?
00:09:56: Ja.
00:09:57: In der Tat vor kurzem geworden ja.
00:09:58: Davon
00:09:59: zwanzig bei Ardien ... Ich hab's schon gesagt kein Wechsel in diesen zwanziger Jahren.
00:10:04: das ist schon relativ ungewöhnlich wenn ich mir mal so die Lebensläufe von Männern schon so an dieser Branche anguck.
00:10:10: Das ist mein ganzes Hand aufs Herz.
00:10:11: es ist wirklich ein knallhater brillant durchdachter Karriereplan was genauso am Anfang an dein Ziel war als du bei ardien klein angefangen hast.
00:10:22: Oder musst du dich echt immer mal wieder selber kneifen, weil du sagst was ist denn da alles für Verrücktes passiert?
00:10:27: Ja also eher letzteres und in jedem Fall hätte ich vor zwanzig Jahren nie gedacht dass es sich so toll entwickelt.
00:10:34: Sowohl die Branche als auch das Unternehmen als auch meine Position im Unternehmen Und ich bin dafür auch unheimlich dankbar gehört auch immer eine Portion Glück natürlich dazu zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein Menschen zu haben mit dem man kann Also wie man gut arbeiten kann, dass die Chemie stimmt.
00:10:51: Dass man vielleicht Mentoren hat, die einen fördern und fordern aber auch natürlich tolle Teams.
00:10:57: also wir haben so gute Leute in den verschiedenen Büros, in den verschiedene Teams und das macht mir am meisten Spaß wenn ich morgens ins Büro komme oder wenn ich im Videocalls-Woch immer von irgendeinem Flughafen mich einwähle und mit den Leuten zusammenzuarbeiten.
00:11:12: Das war nicht so geplant Aber ich habe dann gemerkt In den letzten zwanzig Jahren hat mir von Anfang an unheimlich viel Spaß gemacht.
00:11:19: Die Kultur ist eine ganz tolle Kultur.
00:11:21: bei Ardien, können wir später noch darüber reden gerne und dadurch hat mich das so richtig mal angefixt und da wollte ich dann immer weiterkommen.
00:11:28: Und jede Aufgabe die ich bekommen habe, hab' ich dann in vielen Fällen gut erledigt, denn manchen vielleicht auch nicht so gut aber insgesamt immer einen Schritt weiter und so... Ich habe dann immer nicht jetzt fünf, zehn, zwanzi Jahre in die Zukunft geschaut als ich damals begonnen habe, weil ich dachte vielleicht bin ich fünf Jahre hier oder Vielleicht zehn, aber... Genau, ursprünglich habe ich angefangen im Sekundärmarkt.
00:11:50: Im Secondary Team ganz genau.
00:11:51: Damals waren wir noch relativ klein und hatten glaube ich eine Milliarde Dollar eingesammelt.
00:11:55: Das war der Dreierfonds.
00:11:56: Jetzt ist es der Neuner mit dreißig Milliarden.
00:11:58: also der Markt hat sich brutal entwickelt.
00:12:00: Wir haben uns brutal entwickelt Aber genau Und dann kam eben die anderen Sachen hinzu.
00:12:05: Dann irgendwann wurde ich gefragt ob ich Teile des Vertriebs übernehmen will Verantwortung in Asien, neben Deutschland übernehmen will und so weiter.
00:12:11: So hat sich das dann Stück für Stück aufgebaut Und das war wirklich nicht überhaupt nicht geplant und ich glaube es auch wichtig dass man da nicht zu verkrampft rangeht Und guckt dass man sein bestes gibt.
00:12:21: Klar hart arbeiten gehört dazu aber auch immer mal Karrieren verlaufen ja nie näher Auch wenn's hierzu aussieht aus meiner Sicht.
00:12:28: Ich habe zwanzig Jahre hab damals als junger Kerl angefangen Als junior und jetzt bin ich hier ziemlich weit oben.
00:12:35: Aber es gab immer wieder Phasen Wo es entweder ein Plateau war, wo man nicht weiter sich entwickelte oder vielleicht sogar... Ich dachte das ist ein Rückschritt jetzt irgendwie mit der neuen Verantwortung.
00:12:46: Aber im Nachhinein kam dann alles zusammen und das hat sich gut entwickelt.
00:12:49: Was
00:12:49: ist so rückblickend für dich so'n Plateau gewesen?
00:12:52: Also welche Positionen, welcher Karriere-Schritt?
00:12:54: Wo hattest du das Gefühl oh da bin ich jetzt ... Da häng ich jetzt!
00:12:57: Ja genau also ich glaube.. Ich dachte zum Beispiel als ich den Vertrieb mit übernommen habe dass ich dadurch fast gar nicht mehr auf der Investitionsseite tätig sein werde, weil es einfach sonst zu viel wäre.
00:13:08: Und damit habe ich gedacht okay dann das hat mir zwar viel Spaß gemacht und ist auch ganz wichtig strategisch für Ardien fürs Unternehmen natürlich.
00:13:15: aber im Nachhinein habe ich gesehen dass sich eben beides auch noch hinkriege mit tollen Kollegen ja oder dass sich Deutschland vielleicht als Volkswirtschaft mal nicht so toll entwickelt hat die letzten drei vier Jahre.
00:13:24: und da denkt man jetzt wird hier weniger gemacht an Beteiligung an Investitionen ist das vielleicht jetzt nicht mehr so attraktiv wie vor fünf oder zehn Jahren als Deutschland noch bunte.
00:13:33: Und auch Asien ist natürlich aus jetziger Sicht riesigermarkt.
00:13:37: Jeder will nach Asien.
00:13:39: Ja,
00:13:39: natürlich damals auch aber Asien darf man noch nicht vergessen es ein riskanter Markt auf der Investitionsseite.
00:13:44: Wir gucken uns immer merkt aus zwei Gesichtspunkten an.
00:13:46: einmal um nah beim Kunden zu sein Das sind natürlich in Asien riesige Kapital-Sammelstellen Ob das im Japan, in Südkorea, im größeren chinesischen Raum Im Australien und so ist.
00:13:57: Aber das andere ist eben auch weil wir Investitionen tätigen wollen Also entweder direkte Investition oder unsere europäischen oder westlichen Unternehmen entwickeln ihre Unternehmung weiter in Asien.
00:14:08: Und also nun zu sagen, da gab es immer wieder Überlegungen, dann wurden andere Leute mal befördert und dann kann man nicht dran oder würde vielleicht aus damaliger Sicht saßen als ob man übergangen worden wäre.
00:14:19: aber dann muss man halt entspannt bleiben, weiterhin sein Bestes geben und im Nachhinein ja jetzt aus heutiger Sicht sieht das natürlich alles toll und ist ja alles so immer linear nach vorne gegangen.
00:14:29: aber das war eben nicht mehr der Fall.
00:14:30: Ich würde jetzt aber mein überschaubares journalistisches Gehalt drauf verwetten, dass in diesen zwanzig Jahren durchaus auch mal der eine oder andere Headhunter bei dir angerufen hat.
00:14:41: Wird mich wundern falls nicht!
00:14:43: Mal ganz ehrlich gewinnen so in diesen Situationen wo man das Gefühl hat ja jetzt ist es ne Sackgasse oder man wird übergangen.
00:14:51: Nicht doch irgendwie zwischendurch mal gezuckt auch noch was anderes zu sehen.
00:14:55: also wie bist du da dann so straight geblieben, zu sagen ich ziehe das durch weil das machen ja sehr wenige.
00:15:02: Also es sei denn natürlich du sagst dass er doch nie ein Hethand dabei dir angerufen.
00:15:05: Nein natürlich die haben immer wieder mal angerufen und natürlich in den Anfangsjahren habe ich da auch noch einmal zugehört.
00:15:11: wenn man dann eine gewisse Seniorität erreicht hat.
00:15:14: also ich wurde im Jahr zehnt zwanzig siebzehn zum Beispiel in den globalen Vorstand berufen.
00:15:18: da war ich einundvierzig.
00:15:19: abdann wird's z.B schwer zu sagen jetzt da nochmal rauszuwechseln.
00:15:23: Und und ich hatte es ja eingangs auch erwähnt Ich finde die Kultur Und das Unternehmen so spannend und gut.
00:15:30: Das ist auch ein europäisches Unternehmen, also wir sind global in zweiundzwanzig Büros weltweit über tausend Mitarbeiter.
00:15:35: Wir haben viel Aktivität in Amerika, in Asien im Nahen Osten aber unsere Wurzeln sind natürlich europäisch.
00:15:41: Und als Deutscher oder als Europäer kann man sagen hier dann bei einem europäischen Unternehmen sich weiter zu entwickeln und wir sind der größte kontinentaleuropäische Alternative Assets Investor – das größte Haus!
00:15:54: Und klar es gibt vielleicht noch einen, zwei andere in Europa, die ähnlich groß sind.
00:15:58: Aber deswegen ... Es war nie spannend genug um dann wirklich zu wechseln und das war absolut eine der besten Entscheidungen meines Lebens.
00:16:06: Wie ich sagte man es gehört auch ein bisschen Glück dazu als sich das vor zwanzig Jahren Als ich begonnen habe und aber auch hier weiter zu bleiben Und ich hab auch noch unheimlich Lust ist die nächsten zehn Jahre oder noch länger weiter zu entwickeln und weiterzutreiben weil Ich denke wir sind trotzdem noch irgendwo am Beginn einer Entwicklung.
00:16:20: so verrückt sich dass jetzt anhört nach dreißig jahren allien zweihundert Milliarden.
00:16:24: als ich begann hat der Ardien acht Milliarden Dollar verwaltet.
00:16:29: Das Vermögen heute sind es zweihundert, das ist eine für Fünfzigfachung.
00:16:32: Es ist ja schon ordentlich aber trotzdem glaube ich dass noch riesiges Wachstum für unsere Branche und auch für Ardion bevorsteht.
00:16:39: Wo kannst du denn soll es denn für dich da noch hingehen?
00:16:42: Also jetzt gerade in dieser aktuellen Promotionsrunde wurde ja auch dein Dein Kollege, der Mark Benedetti zum Cozio ernannt.
00:16:51: Das riecht ja schon so ein bisschen nach langsam strukturierte eingefädelte Nachfolgelösungen.
00:16:57: vielleicht Wäre das auch was für dich?
00:16:59: Ich bin unheimlich happy in der Position, wo ich heute bin und wie schon sagte, dass hätte ich mir nicht erträumt.
00:17:05: Nicht nur vor vielen Jahren, aber vor einigen wenigen Jahren.
00:17:08: Und mit Marc und den anderen zwei Kollegen die ja jetzt auch deine Senioren oder in einer oberen Führungsriege sind, mit denen verstehe ich mich brutal gut seit... Zwarzig Jahre arbeiten wir auch alle zusammen.
00:17:21: Also
00:17:21: dieses ganze Führungsteam ist seit zwanzig Jahren zusammen?
00:17:25: Ja, also Dominik hat das ja vor dreißig Jahren gegründet logischerweise.
00:17:28: Marc begann vor zwanziger Jahren und es gibt noch zwei weitere Kollegen Vladimir Kolas und Matthias Burkhardt Und die sind auch seit.
00:17:36: Vladimir seit über zwanzi Jahren dabei und Mathias seit etwas unter zwanzich und dadurch haben wir ein super Verständnis voneinander Und das ist auch so eine Sache der Kultur.
00:17:47: Wir reden viel miteinander, wir haben jede Woche ein Gespräch, wir stimmen uns ab und wollen die Firma zusammen weiter wachsen lassen.
00:17:54: Das hat mich sehr imponiert bei dem Unternehmen wie sich das entwickelt hat und wie wir uns da eben verstehen.
00:17:59: Deswegen ist die Konstruktion aus meiner Sicht perfekt.
00:18:03: Klar kann sich in den nächsten Jahren noch etwas entwickeln aber Mark als Co-CEO ist dann vorgezeichnet oder gut so... und wie anderen arbeiten einfach super gut zusammen.
00:18:11: Also ich bin Teppi damit, wenn das zehn Jahre so bleibt dann bin ich noch happy.
00:18:17: Eingangs hast du mal das Wort IPO erwähnt?
00:18:19: Ist das ein Träumchen von euch?
00:18:21: Ja immer gute Frage ja!
00:18:22: Wären wir auch immer wieder mal gefragt.
00:18:25: natürlich haben wir uns das auch immer mal wieder angeguckt und auch mal mit Banken gesprochen.
00:18:29: ist ja normal macht er jeder und es wäre fast fahrlässig wenn man nicht alle Optionen mal abklopft und Wir sind eine der wenigen vielleicht sogar der größte Alternative Investment Manager oder das Investment House mit zweihundert Milliarden, die nicht an der Börse sind.
00:18:45: Aber aus jetziger Sicht ist das absolut nicht bei uns auf der Agenda.
00:18:49: Wir überlegen auch immer warum machen wir es dann?
00:18:51: Also die Nachteile haben bisher überwogen.
00:18:53: was ich meine mit Nachteilen ist.
00:18:54: wenn man in einer Börsen ist muss man jedes Quartal oder jeden halben Jahr reporten.
00:18:58: Es geht Energie weg von dem was unsere Hauptaufgabe sein sollte Gut Investments zu tätigen.
00:19:06: Diese gut weiterzuentwickeln, dann zu verkaufen und unsere Kunden glücklichzumachen mit guten Renditen.
00:19:13: Und deswegen ob das in zehn Jahren immer noch so ist Das weiß ich nicht Aber in nächsten jahren sich nicht dass wir an die Börse gehen und damit fühlen uns auch wohl und sind eben ja Private Equity privat oder private assets und fühlen es damit ganz gut.
00:19:28: Die bürsen notierten Alternativen asset manager die sind halt so AOM getrieben.
00:19:34: Also es geht halt so, so stark darum die Assets on the Management wachsen zu lassen ist um mein Gefühl und das führt unter Umständen auch nicht immer zu ganz klugen Investmententscheidungen.
00:19:48: Das ist für mich von außen betrachtet vielleicht der größte Grund, der dagegen spricht.
00:19:54: Ja
00:19:54: also in der Tat natürlich wie jede andere Branche ja auch.
00:19:57: Die in der Börse ist.
00:19:58: man guckt auf Wachstumszahlen oder Quoten Und klar, die Alternative Investmentbranche ist unheimlich schnell gewachsen und wird auch sehr hoch bewertet übrigens an den Börsen.
00:20:09: Das finde ich ein Riesenphänomen wenn ich mir angucke zum Beispiel die klassischen Assetmanager also die das klassische AssetManager machen was ja mit meiner ist Aktien, Rentenpapiere Bonns Die zwar versuchen jetzt in den alternativen Bereich reinzugehen weil sie sehen dass da höheres Wachstum ist als Beispiel im USA.
00:20:26: jeder kennt BlackRock verwalten zwölf dreizehn Billionen Eine Blackstone verwaltet ein Zehntel, auch sehr viel.
00:20:35: Aber sind etwa gleich wie bewertet?
00:20:37: und das Gleiche übrigens auch in Europa.
00:20:39: wenn man sich anguckt was die größten klassischen Assetmanager sind ob das Narmundi ist, ob es eine DWS ist... Die sind weniger hochbewertet obwohl sie viel mehr Gelder verwalten als eine EQT oder eine Partnerscoop usw.. Also warum sage ich das?
00:20:53: Weil in der Branche tut sich nämlich viel und Wachstum.
00:20:58: Es ist wichtig, man muss gucken dass man da eben tatsächlich zu aggressiv wächst und beides.
00:21:03: Also sowohl auf der Investitionszeit die Diszipliniert bleibt aber auch nur die Gelder annehmen von Investoren, die man noch investieren kann.
00:21:10: Da gibt es viele.
00:21:11: dann sagen ich versuche so viel einzusammeln wie's geht.
00:21:14: Aber da haben wir häufig gesagt jetzt machen wir hier eine Hardcap und stoppen Auch weil mir nicht an den Börse getrieben sind da wieder zehn, zwanzig Prozent jedes Jahr hinzulegen.
00:21:21: Ich mein, Ardien gehört ja seit... ...zwanzig dreizehn glaube ich.
00:21:26: So was war die Zahl?
00:21:27: Achtzig Prozent war damals zumindest stand in den Highlights.
00:21:31: Achtzig Prozent der Anteile gehören den Mitarbeitern, so dann ist ja ein Management oder Employer buyout da hast du wahrscheinlich auch schon mitgemacht und Anteil bekommen?
00:21:42: Also genau.
00:21:42: es ist also in der Tat vielleicht erst mal im September.
00:21:46: zwanzig drei zehn haben wir das tatsächlich gemacht.
00:21:49: Das war eine der spannendsten Augenblicke oder Meilensteine innerhalb des Unternehmens auf meiner Karriere.
00:21:54: viele dachten auch Ich gehe aus diesem warmen Nest, aus dieser sicheren Umgebung raus.
00:22:00: Das ist daher ursprünglich mein AXA?
00:22:02: Ganz genau!
00:22:02: Wir hießen damals AXAA Private Equity.
00:22:04: als ich, im Jahr zwei Tausend Fünf begann.
00:22:06: Hieß es AXSA Private Equity logischerweise die Private Equity-Tochter der AXHA Versicherung.
00:22:10: was sie sehr gut gemacht hat, die Versicherungen im Vergleich zu fast allen anderen Versichern, die es gibt... ...ist dass sie von Anfang an gesagt hat für jeden Euro oder damals noch Franc den ich von der Muttergesellschaft kriege muss ich zwei draußen im Markt einsammeln.
00:22:23: damit hatten wir Unabhängigkeit Aber auch eine gewisse Profitabilität natürlich für AXA, aber dann für uns als Managementteam und als Mitarbeiter einer gewissen Unabhängigkeit.
00:22:31: Und damals hatte das nicht mehr so ganz ins Kerngeschäft der Versicherung gepasst... ...und dann gab es eben Gespräche wie sind komplett rausgegangen?
00:22:39: Die achtzig Prozent sind es nicht mehr und wir hatten damals also etwa die Hälfte etwa ist in den Händen der Mitarbeiter und die andere Hälfe etwa isst in Händenen von institutionellen Investoren Damals auch Friends und Family kann man fast so ein bisschen sagen oder Häuser, die wir gut kannten.
00:22:59: Ob es eine Versicherung ist, ob es eine Family Office, eine Pensionskasse ist, die eben ein paar Prozent damals jeweils genommen haben.
00:23:04: Und damit sind wir sehr gut gefahren.
00:23:06: Auch wenn wir nicht an der Börse sind war das ein unheimlich wichtiger Augenblick um ja das Team, sag ich mal One Ardien nennen wir das häufig zu einen.
00:23:15: Früher hat jeder für seine Aktivitäten agiert und gekämpft Und jetzt dadurch, dass wir halt alle in einem Boot sitzen und auch alle Gesellschafter sind.
00:23:25: Es ist halt so das wir uns unheimlich abstimmen und sagen ich hab da was gehört auf unserer Sektor, es hilft ja dir dann rufst du den Kollegen an... ...und das ist eben auch sehr unternehmerisch oder bin als Entrepreneur natürlich im Englischen.
00:23:38: aber das ist eine der wichtigen Punkte die wir uns immer wieder auf die Fahne schreiben, dass sie auch da bleiben wollen obwohl wir so stark wachsen.
00:23:46: Dass wir immer wieder kurze Wege haben als eine Einheit, als eine Unternehmung denken Auch wenn etwa die Hälfte der Gesellschaft, der Management und Mitarbeiter sind.
00:23:56: Es ist der überwiegende Teil der Mitarbeiter.
00:23:58: bei Arding.
00:23:59: also von den etwa tausend einhundert Mitarbeitern, die wir haben, sind siebzig-fünf-siebzig Prozent Gesellschafter.
00:24:05: Und das natürlich toll!
00:24:06: Also es nicht nur der Vorstand oder das Seniormanagement oder die Managingdirektor an da drunter
00:24:11: usw.,
00:24:12: sondern es geht ganz weit runter.
00:24:15: Also wie weit runter geht
00:24:16: das?
00:24:17: Wir haben damals sogar, als wir den Spin-off gemacht haben, konnte sich jeder einkaufen.
00:24:21: Wir hatten auch eine Sekretärin in unserem Büro oder in so einem Frankfurter Büro hier das gemacht und das lief gut aber natürlich auch für Juniors also von Analysts.
00:24:31: jetzt versuchen wir eher sag ich mal etwa die obere Hälfte immer wieder mit Aktien dann manchmal zu versorgen Aber es kann sich auch jeder einkleufen.
00:24:39: Das ist ne tolle Entwicklung!
00:24:42: Wie viel musstest du damals bezahlen, um dich einzukaufen?
00:24:45: und wieviel muss man denn heute bezahlen?
00:24:47: Um sich bei Adien einzukämpfen.
00:24:49: Ich würde mal die steile These aufstellen, heute ist es teurer!
00:24:52: Das ist auf jeden Fall richtig.
00:24:53: ja Wir sind natürlich immer noch günstig bewertet.
00:24:56: Also wir haben damals einen geringen einstelligen Euro-Betrack Bezahlte stand auch in der Presse Damals dass wir uns aus der AXA Group rausgekauft haben für eine Summe x und dreihundertfünfzig Millionen plus ein Earnout Und das ist in der Tat ordentlich gestiegen.
00:25:14: Aber wir sind nicht annähernd da, wo manche von den Börsen gelisteten Peers, sag ich mal unsere Mitbewerber hier in Europa sind.
00:25:24: Da ist auch noch Luft nach oben aber es hat sich gut entwickelt für die gesamte Branche und das muss man klar sagen.
00:25:28: Wie viele Anteile hast du?
00:25:30: Musste ich nochmal nachgucken wie viel's genau ist!
00:25:34: Das muss man Vierer sagen... Es ist breit gestreut bei uns also da ist keine... In manchen Firmen haben ja die Gründer oder das Senior Management dann zwanzig, dreißig, vierzig Prozent also und es ist bei uns wirklich breit gestreut.
00:25:46: Also da hat eigentlich keiner, weiß ich viele, viele Prozent.
00:25:50: Es ist geringer.
00:25:51: Aber es ist trotzdem gut und wir sind damit schön breit aufgestellt und das freut uns, dass leben wir so durch die Streuung ein hoch motiviertes und in die gleiche Richtung laufendes Team haben.
00:26:04: Das hilft ungemein, das hilft uns im Senior Management sage ich mal sehr.
00:26:08: Ich finde, es ist ja schon relativ ungewöhnlich, dass jetzt ein Pride-Marketsmanager so zwanzig Jahre dabei ist.
00:26:16: Dass das dann gleich so ein ganzes Team ist.
00:26:19: Ein ganzes Managementteam ist er glaube ich auch noch mal außergewöhnlich.
00:26:23: In den Zeiten hast du auch super viele Krisen erlebt und gefühlt in den letzten Jahren ... ... engerer Dichtung und Taktung als in den Jahren hervor.
00:26:36: Ich meine, du hast ja vor der Finanzkrise dazugekommen?
00:26:38: Hast die Krisen dann in unterschiedlichen Verantwortungsbereichen durchlebt?
00:26:44: Da würde mich jetzt mal interessieren was das mit einem persönlich macht ob ich so eine Krise als Junior-Mitlevelmanager oder tatsächlich Topverantwortliche versorgen von so einem großen Asset Manager.
00:27:02: Was ist mit einem Macht und wie sich da Krisen unterschiedlich anfühlen?
00:27:05: Ja, in der Tat ist es so dass man natürlich in jungen Jahren ein jede Krise erst mal... Wie's der Name sagt.
00:27:12: Eine echte Krise!
00:27:13: Also was passiert hier gerade?
00:27:14: Und warum brechen Aktienmärkte um fünfzig Prozent ein?
00:27:18: oder ich sag mal Ich war, als die Technologieblase platzte zwar noch nicht bei Ardina aber dann begann ich etwa meine Karriere.
00:27:27: das war so die erste Aber dann klar die erste größere.
00:27:29: wirklich voll dabei, war natürlich im Jahr two-tausend acht neun die große Finanzkrise und dann gab es ganz viele andere Krisen klar.
00:27:37: Ich glaube was das damit macht ist also jeder reagiert ja wahrscheinlich anders drauf aber für mich ich bin fast ruhiger geworden.
00:27:45: entspannter ist vielleicht der falsche Begriff als ich sehe dass nicht entspannt.
00:27:49: wir müssen dann schneller gehen in vielen Fällen oder schon Dinge antizipieren am besten weil wir Dinge sehen im Markt dass da etwas passieren kann und davor schon vorsichtiger werden.
00:28:00: Ganz generell aber auch immer, egal gute oder schlechte Zeiten, diszipliniert bleiben.
00:28:06: Was ich damit sage ist wenn wir Unternehmen kaufen, wenn wir Infrastrukturbeteiligung kaufen, Wenn wir Private Credit Kredite vergeben dass wir das diszipliniert machen also nicht zu teuer kaufen Nicht zu stark verschuldet weil das kann natürlich wie alle wissen in beide Richtungen ausschlagen.
00:28:22: In tollen Zeiten geht es zwar gut nach oben.
00:28:24: Aber das kann einem das Genick brechen wenn's dann wieder schlecht wird.
00:28:27: und Deswegen ist das, was Ardien seit dreißig Jahren macht.
00:28:31: Wir haben unheimlich viele Krisen gesehen und ja auch Dominique, die natürlich schon Anfang siebzig ist hat noch mal mehr gesehen.
00:28:38: aber auch wir alle, die da oben im Vorstand sitzen, haben jetzt viele, viele Zyklen gesehen.
00:28:41: Und was es mit einem macht, dass man auch ein gewisses Muster erkennt Da kommt wieder etwas.
00:28:46: Aber das werden wir schon auch wieder lösen.
00:28:48: Und natürlich müssen wir erst einmal gucken, wem muss es gut gehen den Mitarbeitern im eigenen Unternehmen?
00:28:53: Dass die Stabil sind, sage ich mal.
00:28:55: Dass die an die Hand genommen werden und das Gleiche für die Unternehmen... Wir haben hunderte Portfoliounternehmen in unserem Bestand bei Ardien.
00:29:03: Darüber hinaus noch die ganzen Secondary-Beteiligung, wie ich nannte aber dass es vielleicht einen Schritt entfernt.
00:29:09: Und natürlich dann auch ganz wichtig unsere Kunden als dritte Gruppe, dass sie sich gut versorgt fühlen, dass wir immer sehr transparent sind Ich glaube, dass wird da eine Vorreiterrolle haben fast nicht nur in Europa sondern global, dass Sie immer sehr, sehr transparent berichten.
00:29:24: Und gerade in Krisenzeiten, vielleicht machen wir sonst nur im Quartal, gimme ein Update oder wir treffen uns einmal mit allen.
00:29:29: Dann versuchen wir das wöchentlich alle zwei Wochen den Kunden ein Update zu geben und auch mal E-Mails rauszuschicken.
00:29:35: wie entwickelt sich dies?
00:29:36: und dass einfach noch möglichst proaktiv.
00:29:37: lieber zu viel Information als zu wenig?
00:29:40: Das ist gut.
00:29:40: aber für mich letzten Jahren war es ja fast ein Dauerzustand.
00:29:43: Krise ist da fast schon wieder normal zustande.
00:29:46: Gerade so aus deutscher oder europäischer Sicht, das ist vielleicht auch noch ganz interessant.
00:29:50: Ich bin wie ich sagte viel in Asien In USA Im Nahen Osten.
00:29:54: Das ist häufig auch eine andere Dynamik.
00:29:55: Wenn man jetzt zumindest die letzten drei für fünf Jahre betrachtet, hat es ja hier in Deutschland oder Europa ob's der Krieg ist, wirtschaftliche Entwicklung aber an anderen Märkten vielleicht weniger Krisen obwohl es natürlich riesige geopolitische Verschiebungen gibt.
00:30:10: das ist gar keine Frage.
00:30:11: das ist natürlich global.
00:30:11: was USA China von einer vielleicht unipolaren zum multipolaren Welt und das hängt ja alles miteinander zusammen dann auch wieder anderen Märkte in Asien oder im Nahen Osten.
00:30:22: das ist schon ganz spannend.
00:30:24: Ich stelle mir halt vor, dass ... Man sagt immer so leichter.
00:30:27: Jede Krise wird auch Chancen?
00:30:29: Ja!
00:30:29: So.
00:30:30: Investmentchancen gibt's aber in Regeln auch nie ohne Risiko.
00:30:34: Jetzt wär ich vom Typ her, wenn ich eine Junior-Position hab und irgendwie verantwortlich bin vielleicht für einen Produktbereich oder so.
00:30:43: Da kann ich doch mal ein bisschen lockerer mutig sein und in der Krise die Chance beim Shop packen, weil ... im Zweifel, wenn es schief geht.
00:30:51: Ja okay dann ist halt mein Investment-Schiff gegangen wo ich gerade stehen muss oder vielleicht ein bisschen kürzen Bereich oder so.
00:30:59: Aber je mehr weiter ich aufsteige, je mehr Verantwortung habe ich hier auch für das ganze Schiff was man da steuert.
00:31:07: Da stelle ich mir vor... ... dann durchaus schwieriger, so locker mutig in der Krise zu sein.
00:31:13: Also bist du da ein anderer Typ und machst da gar keinen Unterschied?
00:31:17: Und sagst ja, die Krise ist immer Chance...
00:31:19: Nee, das ist...
00:31:19: ...no risk no fun.
00:31:20: oder wird man da einfach quasi amt irgendwie vorsichtiger?
00:31:26: Ja
00:31:26: also ich glaube bisschen was von allem was ich damit sagen will ist im Krisenzeiten gibt es auch immer wieder gute Chancen.
00:31:34: Ich kann später noch darauf eingehen was wir teilweise in solchen Zeiten gemacht haben und es war auch gut.
00:31:38: Allerdings muss man natürlich hellisch aufpassen, dass man nicht am Anfang der Krise einsteigt.
00:31:44: oder wenn im Englischen sagt man so catch a falling knife.
00:31:48: Wenn die Märkte runtergehen und man sagt jetzt ist eine Krise aber der Markt geht noch weiter drei Prozent runter dann sieht man danach ziemlich dumm aus.
00:31:53: Und um das zu vermeiden ist es ebenso wichtig, dass mein Erfahrungswerte hat Dass man gut kommuniziert sowohl intern mit den Entscheidungsträgern die in ihren Bereichen excellent informiert sind Aber auch sich von draußen ruhig Wissen, Einschätzung einholt natürlich.
00:32:10: Irgendwann hat man noch mehr Erfahrung.
00:32:11: vielleicht kommt ein bisschen Bauchgefühl dazu.
00:32:14: aber dann muss man auch gucken in der Krise.
00:32:17: Auch wenn der Markt panisch reagiert Wenn die Medien super negativ sind gerade oder der ganze Markt einfach alles sehr schwarz sieht und schwarz malt Dann muss man halt gucken was kauf ich da eigentlich?
00:32:29: Oder was würde ich da gerne investieren?
00:32:31: Und wenn man das gut analysiert und richtig bewertet, dann kann man auch riesige Chancen nutzen.
00:32:37: Und das haben wir wieder gemacht in den Krisen.
00:32:39: Wir sind eigentlich aus jeder Krise gestärkt rausgegangen, muss man echt sagen!
00:32:43: Was würdest du denn Rückblicken sagen?
00:32:45: War in zwanzig Jahren von dir persönlich deine mutigste Entscheidung?
00:32:52: also wo... Also mutig wirklich im Sinne von Ja, das sind wir mal ein bisschen riesig.
00:32:57: Das hätte auch schief gehen können aber es ging gut.
00:32:59: also was war rückwirkend für deine persönlichen mutigste Entscheidung?
00:33:03: Gute Frage!
00:33:04: Also ich denke wenn man vielleicht auf die größte Krise der letzten zwanzig Jahre zurückgeht dann war's wahrscheinlich die Finanzkrise.
00:33:11: two-tausend acht zwei tausend neun und Ende Null Neun und Lieblingsbrothers kollabierte ja da.
00:33:18: im zweiten Jahr als Hälfte haben einige Banken vor allem die US-Banken sie sehen meistens ein bisschen schneller in sich anpassen.
00:33:26: Sie mussten sowohl aus regulatorischen Gründen Vorgaben, aber auch weil sie Liquidität suchten ihre Private Equity-Portfolien verkaufen in Markt.
00:33:35: Da kamen wir natürlich als einer der größten oder auch schon größter Sekundärmarktakteur der Welt, da kam uns das gut gelegen.
00:33:42: Wir hatten noch immer viele Aktivitäten in den USA.
00:33:44: ein großes Büro in New York damals, mittlerweile sehr groß und es ist auch bekannt die Bank of America hat dann einen Knapp zwei Milliarden Dollar Portfolie verkauft.
00:33:55: Das haben wir Anfang den Jahrzehnten auch gekauft und es wurde heiß debattiert bei uns damals, weiß ich noch im Investment-Komitee, die mich auch damals schon zuwürttet.
00:34:03: Und viele Stimmen sagten hey ist das nicht zu früh?
00:34:07: Kann der Markt nicht noch weiter abschmieren?
00:34:10: Guck mal was hier passiert.
00:34:11: manche Banken kippen um aber wir haben gesehen dass zum einen ist schon so ein bisschen so ein Wendepunkt gab also die Fed und andere haben den Markt sehr stabilisiert aber eben auch noch viel viel wichtiger.
00:34:22: Wir haben ein riesiges Team, das in all diese Beteiligungen reinguckt.
00:34:25: Das waren etwa sechzig Fonds, Anteile an allen möglichen Private Equity-Fonds.
00:34:29: Hundert Millionen da, fünfzig Millionen da... ...dreiß Millionen da und hundert Millionen dar.
00:34:32: Da drunter liegen ja nochmal Unternehmen.
00:34:33: Das heißt wir haben Hunderte von Unternehmen einem reingekauft.
00:34:36: Das ist klassisches Sekundärmarktgeschäft wie du weißt Und wenn man diesen ganzen Lärm sag ich mal da draußen so bisschen versucht rauszuschalten zu dimmen und sich wirklich noch auf die Zahlen konzentriert und sagt hey!
00:34:48: Das ist eigentlich gut zu der Bewertung dieses Unternehmen.
00:34:50: Das ist gut, das kommt wieder und es hat sich gut
00:34:52: entwickelt.".
00:34:52: Klar gibt's vielleicht ein paar die Probleme hatten und da haben wir es eben gemacht!
00:34:56: Es war wirklich mutig zum einen was eine Transaktion, die sich sehr gut entwickelt hat.
00:35:00: Zum anderen hat uns als Arlien damals eigentlich noch extra Private Equity weil ja noch vor dem Spin-off aber als Marktführer im Sekundärmarktgeschäft nicht nur in Europa oft auf die Landkarte gebracht sondern eben auch in USA dass da jemand kommt und so ein Portfolio kauft und somit war das wirklich mutige aber es hat sie sehr ausgezahlt.
00:35:18: Kannst du das sehr ausgezahlt, ein bisschen quantifizieren?
00:35:21: War die erfolgreichste nukrativste Transaktion auch?
00:35:24: Nein.
00:35:25: Die
00:35:25: erfolgreichste war es nicht!
00:35:26: Aber unsere Zielrendiefe... Von der Wirkung?
00:35:29: Ja genau von der Wirkung sicherlich ganz wichtig.
00:35:31: damals und danach in den Jahren elf, zwölf, dreizehn, vierzehn, fünfzehnt haben wir immer wieder große Transaktionen gewonnen und gerade im Sekundärmarkt sind wir dafür bekannt große Transakzen zu tätigen.
00:35:41: Wir machen mit asiatischen Käufern Entschuldigung, asiatischen Verkäufern.
00:35:45: Große Portfolien bis zu fünf Milliarden gekauft.
00:35:47: also dadurch wurden war das so ein bisschen unsere DNA, unsere Charakteristik dass wir große Portfolie kaufen und die zielenden Dieten im Sekundärmarkt sind sechzehn bis achtzehn Prozent Verzinsungen im Jahr an den Vistorn zurück und das haben wir da überfüllt.
00:36:01: Ja spannend!
00:36:01: Wir laufen schon auf richtig stramm Richtung Ende erster Folge und ich hätte jetzt ... zum Abschluss der ersten bisschen persönlicheren Folge, um noch so ein bisschen mehr Persönliches aus dir rauszukippseln.
00:36:15: Noch so einen kurzen Fragenkatalog also so spontane Blitzfrage-Runde, jahreneinfragen entweder oder Satzvervollständigung... ...oder auch einfach auf jeden Fall die Prämisse ist kurz und knapp und aus dem Bauch antworten.
00:36:30: Bereit?
00:36:30: Ja!
00:36:31: Die erste Frage da reanimiere ich mein altes Format aus unserer Anfangszeit vom Podcast.
00:36:37: Was würdest du persönlich mit einem Milliarde machen?
00:36:40: Ganz spontan!
00:36:40: In Aktien, ETFs investieren...
00:36:43: Und was würdest Du Dir gönnen mit einem Milliarden?
00:36:45: Das
00:36:46: würde ich mir gännen.
00:36:48: Ein wunderschöner langen Urlaub mit meiner ganzen Familie und ein schönes Haus noch vielleicht am Meer.
00:36:54: Das wäre ein großes bei dem Geld.
00:36:55: Das ist
00:36:55: auf jeden Fall drin mit einem Millard.
00:36:57: Das Haus will ich sehen.
00:36:59: Wie triffst Du Entscheidungen?
00:37:00: Mit dem Kopf oder mit dem Bauch?
00:37:01: Beides also überwiegend mit dem Kopf Aber mit dem Bauch ist auch dabei.
00:37:06: Was unterscheidet den Manager Jan von der Privatperson?
00:37:11: Vielleicht gar nicht so viel, ich glaube, ich versuche immer zuzuhören.
00:37:15: Bin empathisch und klar.
00:37:20: im Job ist es eher aufs Unternehmen gerichtet und privat, das ist eher Familie aber wahrscheinlich gar nicht sehr viel.
00:37:28: Ich bin nicht zwei unterschiedliche Personen ob es am Wochenende oder unter der Woche ist.
00:37:32: Also keine spezielle Job-Personality
00:37:35: würde ich nicht sagen.
00:37:37: Gibt es eine Person, völlig egal irgendjemand auf der Welt mit der du gerne mal einen Tag tauschen würdest?
00:37:42: Vielleicht mit... Ich finde Mark Karnin guten Typen als Politiker.
00:37:47: Oder generell würde ich gerne mal mit einem der Top-Politika Tauschen weil's ein hartes Geschäft ist und die sehr viel entscheiden müssen und man dann glaube auch etwas mehr Verständnis hat für die ... für die Person, weil sie auch nicht kritisiert werden.
00:38:01: Also das wäre mal ganz interessant.
00:38:03: Und wahrscheinlich bist du dann auch froh, dass es nur ein Tag ist?
00:38:05: Wahrscheinlich!
00:38:06: Genau dann am Ende ja...
00:38:08: Frankfurt oder Paris?
00:38:09: Frankfurt
00:38:10: Sehr gut.
00:38:11: Gibt es einen Menschen der dich in deiner Karriere besonders geprägt hat?
00:38:16: Ja sicherlich Dominique, die Gründerin von Ardien,... ...die mit der ich viel gearbeitet habe und die mir viele Empfehlungen als Mentoren zur Seite gestanden hat.
00:38:29: Vervollständige folgenden Satz, womit ich überhaupt nicht umgehen kann
00:38:33: ist
00:38:34: wenn.
00:38:35: Ist wenn Dinge zu lange dauern?
00:38:37: Ich bin eher ungeduldig.
00:38:39: Kann ich es verstehen?
00:38:40: Geht mir auch so!
00:38:42: Der beste Ort zum Nachdenken isst?
00:38:45: Wenn ich eine langsame, lange Runde laufen gehe ohne Kopfhörer im Niederpark oder am Main oder in der Send entlang.
00:38:52: das mache ich gerne und dann komme ich mal raus aus dem Haus zu Hause oder aus dem Job.
00:38:57: Das ist gut
00:38:58: deutsches bio- oder französische Rotwein?
00:39:00: Beides gerne.
00:39:04: Und abschließend, da wir hier in der Medienbranche unterwegs sind gibt es eine Schlagzeile, die du gerne mal persönlich irgendwann noch über dich lesen würdest.
00:39:16: Vielleicht wenn ich in weiter Zukunft Ardien verlasse dass sich Ardion als Unternehmen auch gerade in Deutschland aber auch global toll entwickelt hat und das würde mich sehr freuen.
00:39:26: Denk mal, das ist nicht ganz unwahrscheinlich.
00:39:28: Dass es diese Schlagzeile geben könnte!
00:39:31: Vielen vielen Dank dir schonmal bis dahin.
00:39:35: Sehr gerne.
00:39:36: Sehr sehr spannend was du so... Ich denke ich habe mich zu viel versprochen, was du in zwanzig Jahren Ardien erlebt hast.
00:39:42: Ich
00:39:42: kann schon mal als kleinen Appetit haben für die zweite Folge.
00:39:47: Schon mal eine kleine Frage hinwerfen mit der ich da einsteigen würde?
00:39:50: Die beantworten wir dann in der zweiten Folge.
00:39:52: und zwar interessiert mich warum denn Ardien bis dato so groß geworden ist und in dieser ganzen Konsolidierungs- und M&A-Weltwelle, die da gerade durch die asset management Porsche schwappt.
00:40:06: Und da auf der einen Seite die Black Rocks sind, die sich da fröhlich ein riesiges Portfolio zusammen kaufen an Managern ihr euch so standhaft weitert selbst M& A zu machen also auf der eigenen Folge.
00:40:17: das berätts uns hoffentlich in der zweiten Folge
00:40:20: sehr gerne
00:40:21: und ich sage bis dahin vielen Dank.
00:40:23: Ich hab zu danken, das war eine große Freude.
00:40:24: Vielen Dank, Philipp!
00:40:25: Und damit sind wir auch schon am Ende von Teil eins unseres Podcasts mit Jan-Philipp Schmitz.
00:40:31: Wie gesagt viele Gedanken und Geschichten die er uns hier mitgebracht hat.
00:40:34: ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil.
00:40:36: der wird dann ein bisschen marktanalytischer werden und da hoffe ich dass ihr denn auch wieder einen schaltet.
00:40:43: liebe Zuhörerinnen und Zuhörper.
00:40:44: jetzt aber wünsche ich euch erstmal ein schönes Wochenende und wie immer ein gutes Händchen bei euren Investments.
00:40:51: Bis nächste Woche!
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